13.866 Euro für innovativen 3D-Drucker

Das Joseph-von-Fraunhofer Gymnasium freut sich über erfolgreiches Crowdfunding Projekt

In dieser Bildungsstätte wird das MINT-Programm großgeschrieben. Nämlich im Joseph-von-Fraunhofer Gymnasium in Cham. Die Abkürzung MINT steht für die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Im Zuge dieses Programms wurde ein digitales Schülerlabor mit einem 3D-Drucker eingerichtet. Zwischen Laptops, Multimeter, Sensorik Sets und Lötstationen findet man den selbst gebauten 3D-Drucker von Christian Reil aus Cham. Finanziert wurde der Drucker durch das Crowdfunding-Portal der Volksbank Straubing eG. „Viele schaffen mehr“, so lautet das Motto der örtlichen Volksbank und fördert das Engagement in der Region. Denn mit der Plattform ist konkretes Helfen vor Ort möglich. 12.000 Euro sollten anfangs gesammelt werden, 13.866 Euro waren es am Ende der Finanzierungsphase. Im Beisein zahlreicher Gäste wurde das Labor nun zum ersten Mal in Betrieb genommen. Ungefähr 80.000 Euro kostete die komplette Ausstattung des Labors, davon wurde die Hälfte aus Eigenmitteln des Landkreises bestritten. Landrat Franz Löffler betonte: "Bildung ist ein gesamtgesellschaftlicher Auftrag, die Bedürfnisse dafür werden ein Stück weit von der Wirtschaft festgelegt."  Digitalisierung müsse an den Schulen stattfinden, da sich die Technikbegeisterung der Kinder bereits sehr früh zeige. Schulleiter Dr. Balk räumte ein, bei den Medien wie WhatsApp und Instagram seien ihm die Schüler voraus. In der Schule sollten sie über diese Medien lernen, im Labor sollten sie mit den Medien lernen.
Im Oktober 2016 ging die erste Crowdfunding-Plattform für gemeinnützige Projekte und Initiativen aus der Region online. Auf der Plattform „volksbank-straubing.viele-schaffen-mehr.de“ präsentieren örtliche, soziale, karitative, kulturelle und öffentliche Einrichtungen, Initiativen und Vereine ihre Projektideen. Interessierte können ihre Lieblingsprojekte finanziell unterstützen und so ihren Beitrag dazu tragen, dass das Projekt erfolgreich umgesetzt wird. Einzige Voraussetzung ist die Gemeinnützigkeit der Initiative. Für die Initiatoren bietet die Plattform eine Vielzahl an Möglichkeiten, um Unterstützer für sich zu gewinnen.

Volksbank als Initiator
Getreu dem genossenschaftlichen Prinzip „was einer alleine nicht schafft, dass schaffen viele“, hat die Volksbank Straubing die Crowdfunding-Initiative „Viele schaffen mehr“ ins Leben gerufen. „Denn die gemeinschaftliche Unterstützung vieler unterschiedlicher Menschen ermöglicht die Realisierung von Ideen, die vorher mangels finanzieller Mittel nicht umsetzbar waren“, erläutert Edmund Wanner, Vorstandsvorsitzender der Bank. So stellt die Volksbank die Onlineplattform „Viele schaffen mehr“ zur Verfügung und bewirbt diese im Rahmen ihrer Kommunikationsmaßnahmen. Darüber hinaus tritt sie auch als Co-Funder auf. Die Volksbank erhöht jede Spende ab 5,- Euro um 5,- Euro.
Crowdfunding – so funktioniert „Viele schaffen mehr“:
Die Finanzierung eines gemeinnützigen Projekts über die Crowdfunding-Plattform von „Viele schaffen mehr“ ist in drei Phasen unterteilt. Zuerst beschreiben die Vereine und Initiativen ihre Projekte auf der Plattform und legen die Projektsumme fest, die sie anstreben. In der zweiwöchigen Startphase müssen dann ausreichend Fans gewonnen werden, um für die darauffolgende Finanzierungsphase freigeschaltet zu werden. In den rund 3 Monaten der Finanzierung sind die Projektinitiatoren dazu aufgefordert, die im Vorfeld festgelegte Projektsumme zu erreichen. Ist dies gelungen, beginnt die Umsetzung der Projekte.

Die Crowdfunding-Plattform der Volksbank finden Sie unter: volksbank-straubing.viele-schaffen-mehr.de. Hier können auch interessierte Vereine oder Organisationen ihre Projekte einreichen.